Masse statt Qualität? Stoppen Sie das Geld-Verbrennen für unpassende Bewerbungen. Ihre Fachbereichs-Spezialisten sieben irrelevante Bewerbungen aus, während Top-Kandidaten Ihr Angebot nicht finden? Das ist kein „leerer Markt“, sondern hausgemacht. Es beginnt mit fachbereichsinterner Sprache – Insider-Jargon – in Stellenanzeigen, den Gatekeeper (Google, KI & Co.) ignorieren. Hier erfahren Sie, wie Sie Kosten beim Screening reduzieren und mit dem RELEVANZ-Modell Qualität statt Masse generieren.
Die kritischste Verhandlung im Recruiting zwischen HR und Fachbereich ist das Festlegen der Personalanforderung (PA).
Wer nur Bewerbungen zählt, hat die Kontrolle schon abgegeben: Die Kontrolle beginnt beim Text. Digitale Gatekeeper (Google, KI-Bots & Co.) sind wie die „harte Tür“ zur Party: sie sind der Mechanismus, der entscheidet, ob Ihre Inhalte als relevant eingestuft und ausgespielt werden oder ob sie draußen bleiben.
Die Chance: Wer misst, wie diese Gatekeeper reagieren, erhält kostenloses Marktfeedback. Nutzt HR diese Marktsprache bereits für die PA-Verhandlung, ändert sich der gesamte Prozess.
Die Kennzahl: Wir nutzen den „Gatekeeper Performance Score“ (GPS). 10 % GPS bedeuten 90 % Marktvolumen verschwendet.
Der Irrglaube: Wer jetzt mit Geld für „Employer Branding“ oder Bezahlportale reagiert, hat den Knall nicht gehört. Diese Portale fluten den Markt dank 1:n-Bewerbungen mit „Masse statt Qualität“.
Das Fazit: Die Kosten explodieren, weil teure Spezialisten im Fachbereich irrelevante Bewerbungen screenen – die Aussortierungsquote explodiert, bzw. schlägt die Einladungsquote. Gleichzeitig bestätigt sich scheinbar das HR-Märchen „es gibt keine Leute“ – ein hausgemachtes, teures Problem.

„Ein Anlagen-Leitstand hilft an der Maschine.
Das hilft auch im Recruiting."
Ruediger Vogel | Recruiting-experte
www.ruedigervogel.de
Macht aus Insider-Jargon Marktsprache – in 8 Schritten:
R – Rolle: Marktgängiger Titel statt Insider-Jargon
E – Elevator Pitch: Ihr Verkaufsargument in Kurzform
L – Leistungsbereich: Verantwortung statt Aufgaben
E – Expertise: Fähigkeiten statt Abschlüsse
V – Verortung: das Team – Größe und Alltag
A – Anerkennung: Benefits, die im Alltag zählen
N – Narrativ: Zukunftssicherheit statt EGO-Text
Z – Zukunft: Einfach bewerben – per Smartphone
Jeder Schritt: Attraktiver für Gatekeeper und damit sichtbarer für Kandidaten.
Was Sie nicht messen, können Sie nicht steuern: Die richtigen Kennzahlen zeigen, welche Formulierungen bei Gatekeepern funktionieren. Diese Daten sind kostenloses Marktfeedback zu Ihrer Textqualität – und die stärksten Argumente für die PA-Verhandlung zwischen HR und Fachbereich.
Der Hebel: Wenn HR das RELEVANZ-Modell bereits für die PA-Verhandlung nutzt – wenn die acht Schritte durchgearbeitet sind, bevor der Fachbereich seine eigenen Formulierungen durchsetzt –, wird aus Insider-Jargon von Anfang an Marktsprache. Die finale Personalanforderung ist dann bereits der fertige, wirksame Stellentext.
Das RELEVANZ-Modell als Standard, Marktsprache von Anfang an. Messen Sie, was ankommt. Nutzen Sie Gelerntes. So schreiben Sie Texte, die wirken.
Übrigens: der Leitfaden für das RELEVANZ-Modell ist kostenlos im Web verfügbar:
www.ruedigervogel.de/insights
Aktuellen Input für Ihr Recruiting finden Sie hier:
www.ruedigervogel.de/news-recruiting/
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Melanie Erlewein
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