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Eintrag vom 03.12.2025

Ergebnisse der BVDM-Umfrage Fachkräfte 2025

Die Ergebnisse der bundesweit durchgeführten Umfrage zur Ausbildungs- und Fachkräftesituation in der Druck- und Medienwirtschaft zeigen trotz weiterhin angespannter Lage erstmals wieder positive Tendenzen. So waren mehr Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden erfolgreich und der Anteil der Unternehmen, die durch den Fachkräftemangel betroffen sind, ist gesunken.

Positive Tendenzen auf dem Ausbildungsmarkt

81 Prozent der Unternehmen, die auf der Suche nach Auszubildenden waren, konnten in diesem Jahr neue Ausbildungsverträge abschließen, das ist eine Steigerung von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 

Auch das Ausbildungsangebot zeigt sich stabil. 63 Prozent der Betriebe boten genauso viele Plätze wie im Vorjahr an, 22 Prozent weiteten ihr Angebot sogar aus. Nur 15 Prozent reduzierten die Anzahl ihrer Ausbildungsplätze.

Dabei blieb es meist unproblematisch, Nachwuchskräfte für die Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print oder für kaufmännische Berufe zu finden. Bei den Medientechnologen-Berufen konnten in diesem Jahr mehr Unternehmen erfolgreich alle Stellen besetzen.

Bei den Gründen für vakante Ausbildungsstellen spielen ungeeignete Bewerberinnen und Bewerber mit 62 Prozent die größte Rolle. Zwar gab es bei den Unternehmen, die keine Bewerbungen erhalten haben, einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr, aber immer noch 56 Prozent nannten diesen Grund.

Weniger Fachkräftemangel

Der Anteil der durch Fachkräftemangel betroffenen Unternehmen sank spürbar auf 56 Prozent, ein erfreulicher Rückgang von 9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Ein Grund hierfür könnte die angespannte wirtschaftliche Situation sein, in der weniger Fachkräfte gesucht oder Einstellungen aufgeschoben werden.

Die größten Herausforderungen bleiben weiterhin das Ausscheiden erfahrener Mitarbeiter in den Ruhestand sowie der Wechsel von Fachkräften in andere Branchen. 

Die Folgen des Fachkräftemangels spüren die betroffenen Betriebe deutlich: 84 Prozent der Unternehmen berichten von einer höheren Arbeitsbelastung der Mitarbeiter und 73 Prozent melden steigende Personalkosten.

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, setzen Unternehmen vor allem auf Weiterbildung der Mitarbeiter (70 Prozent), Qualifizierung von Quereinsteigern (64 Prozent) und Ausbildung (36 Prozent).

Attraktivität der Branche erhöhen

Bei den Erwartungen an die Verbandsarbeit wünschen sich die Beteiligten: ein deutlich verbessertes Branchenimage, stärkere Öffentlichkeitsarbeit, wei-terhin hochwertige und praxisnahe Bildungsangebote sowie eine engere und sichtbarere Begleitung durch die Verbände, um die Branche wieder at-traktiver, bekannter und zukunftsorientierter zu machen.

Die hohe Beteiligung von 320 Unternehmen an der diesjährigen Umfrage unterstreicht das große Interesse an gemeinsamer Verbandsarbeit und er-möglicht aussagekräftige Ergebnisse, die ein präzises Bild der Situation in den Betrieben zeichnen. Den Ergebnisbericht der Umfrage zur Ausbildungs- und Fachkräftesituation 2025 finden Sie im Download.

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BVDM Umfrage Ausbildung und Fachkräftesicherung (2025)
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Ansprechpartnerin

Melanie Erlewein

Melanie Erlewein
Referentin Öffentlichkeitsarbeit und Bildung

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