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Eintrag vom 14.01.2026

Landtagswahl 2026: Das fordert die Wirtschaft

Mit Blick auf die Landtagswahl am So 8. März 2026 haben die Unternehmer Baden-Württemberg (UBW) ihre zentralen wirtschaftspolitischen Forderungen vorgelegt. Sie adressieren die großen Herausforderungen des Wirtschaftsstandorts – von Transformation und Energiewende über Bürokratieabbau bis hin zu Bildung und Fachkräftesicherung.

Die wichtigsten Forderungen im Überblick

Innovationskraft stärken
Baden-Württemberg muss Technologieoffenheit sichern, Innovationscluster weiterentwickeln und den Transfer von Forschung in marktfähige Anwendungen beschleunigen.
Für dmpi-Mitglieder besonders relevant: KMU erhalten besseren Zugang zu Zukunftstechnologien wie KI und profitieren von anwendungsnaher Forschung.

Transformation mit Know-how und Kapital bewältigen
Die UBW fordern eine konsequente Fachkräftesicherung, gezielte Erwerbsmigration und stabile Qualifizierungsangebote. Ebenso notwendig sind verlässliche Finanzierungsinstrumente für Zukunftsinvestitionen.
Nutzen für Unternehmen: Mehr Planungssicherheit bei Personal- und Investitionsentscheidungen.

Energiewende wettbewerbsfähig gestalten
Klimaschutz braucht Versorgungssicherheit und bezahlbare Energie. Gefordert werden der Ausbau gesicherter Kraftwerksleistung, eine leistungsfähige Netzinfrastruktur und eine bundesweit einheitliche Stromgebotszone.
Mehrwert für den Standort: Unternehmen werden vor strukturellen Wettbewerbsnachteilen geschützt.

Bürokratie abbauen und Verwaltung modernisieren
Ein Belastungsmoratorium, verbindliche Abbauziele und eine konsequent digitale Verwaltung sollen Unternehmen spürbar entlasten.
Aus Sicht von dmpi: Weniger Bürokratie bedeutet weniger Aufwand und mehr Zeit für unternehmerisches Handeln – gerade für mittelständische Betriebe.

Infrastruktur modernisieren
Verkehrswege, Energie- und digitale Netze müssen verlässlich ausgebaut werden. Investitionen sollen langfristig planbar sein.
Konkreter Nutzen: Stabile Lieferketten, bessere Erreichbarkeit und höhere Standortattraktivität.

Rahmenbedingungen für Investitionen verbessern
Flächenverfügbarkeit, Wohnungsbau, Fachkräfte und aktive Ansiedlungspolitik müssen zusammengedacht werden.
Für Unternehmen entscheidend: Wachstum und Erweiterungen am Standort Baden-Württemberg bleiben möglich.

In Bildung investieren
Mehr Schulqualität, starke MINT-Bildung und ein verlässlicher Übergang von Schule in den Beruf sind zentrale Forderungen.
Langfristiger Effekt: Nachhaltige Fachkräftesicherung für Industrie, Handwerk und Mittelstand.

Die Forderungen von UBW machen deutlich, welche politischen Entscheidungen notwendig sind, um Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Investitionsbereitschaft im Land zu sichern. Als dmpi sehen wir darin eine wichtige Orientierung für die kommende Legislaturperiode – und eine klare Grundlage für den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik im Vorfeld der Landtagswahl 2026.

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UBW Forderungen der Unternehmer Baden-Württemberg zur Landtagswahl 2026 (Jan 2026)
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Ansprechpartner

Dr. Alexander Lägeler

Dr. Alexander Lägeler
Geschäftsführer

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