Auszubildende sind gefragt: Interview mit My-Linh Quach, Mediengestalterin Printmedien, Senner Druck / Nürtinger Zeitung

Herzlichen Glückwunsch zur Platzierung des Gestaltungswettbewerbs 2025. Wie kommt es, dass Sie ihre kreativen Ideen so erfolgreich umsetzen können?
Vielen Dank! Ich glaube, ich kann meine Ideen erfolgreich umsetzen, weil ich wirklich mit Herz dabei bin. Wenn mich ein Thema oder ein Konzept begeistert, will ich sofort herausfinden, wie ich es auf meine eigene Art ausdrücken kann. Dabei vertraue ich auf mein Bauchgefühl und meine Beobachtungsgabe. Ich liebe es, kleine Details und Stimmungen einzufangen, weil genau sie einer Gestaltung Charakter und Tiefe geben.
Gehen wir zurück an den Anfang – wie sind Sie auf Ihren Beruf und Ihr Ausbildungsunternehmen Nürtinger Zeitung aufmerksam geworden?
Ich hatte schon immer Spaß daran, mit Farben und Formen zu arbeiten. Ob beim Zeichnen, Malen oder beim kreativen Gestalten am Computer. So richtig auf den Beruf aufmerksam geworden bin ich während meines Abiturs im Profilfach Mediengestaltung Digital und Print. Dort habe ich gemerkt, wie viel Freude es mir macht, Gestaltung mit Technik zu verbinden und Ideen visuell umzusetzen. Auf mein Ausbildungsunternehmen bin ich durch eine Internetrecherche aufmerksam geworden.
Weshalb ist es sinnvoll, was Sie tun? Wem nützt das und weshalb ist Ihnen das wichtig?
Gute Gestaltung bedeutet für mich, Informationen so zu vermitteln, dass sie Menschen wirklich erreichen. Sie hilft, Inhalte klar, verständlich und ansprechend darzustellen. Das spielt nicht nur für Unternehmen eine Rolle, sondern auch im Alltag, weil visuelle Kommunikation überall präsent ist – ob in Print, Online oder auf Social Media. Ich finde, Gestaltung sollte nicht nur gut aussehen, sondern auch etwas bewirken und eine Botschaft transportieren.
Welche Rolle spielt das Thema Nachhaltigkeit für Sie persönlich und in Ihrer Arbeit?
Nachhaltigkeit spielt für mich eine große Rolle, weil ich möchte, dass meine Arbeit nicht nur kreativ, sondern auch bewusst ist. Es motiviert mich, Lösungen zu finden, die Ressourcen schonen, sei es beim Papier, bei Druckprodukten oder digitalen Medien. So kann ich einen kleinen Beitrag leisten, um unsere Umwelt zu schützen.
Was hat Sie in Ihrer Ausbildung bislang am meisten überrascht?
Mich hat überrascht, wie vielseitig der Beruf ist. Man arbeitet nicht nur am Computer, sondern auch konzeptionell, im Team und manchmal sogar direkt mit Kunden, und am meisten hat mich erstaunt, wie viele einzelne Schritte tatsächlich hinter einem fertigen Produkt stecken.
Und was gefällt Ihnen am besten in Ihrem Beruf?
Besonders gefällt mir, dass meine Ideen sichtbar werden. Wenn aus einem Entwurf schließlich ein fertiges Produkt wird, sei es ein Plakat, eine Anzeige oder eine Online-Grafik, motiviert mich das jedes Mal aufs Neue.
Welche Tipps haben Sie für zukünftige Mediengestalter-Azubis?
Seid neugierig und probiert viel aus! Man lernt am meisten, wenn man experimentiert und eigene Projekte umsetzt. Außerdem lohnt es sich, Feedback anzunehmen und offen für Kritik zu sein. Und ganz wichtig: Habt Spaß an dem, was ihr tut, denn Kreativität braucht Leidenschaft.
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Melanie Erlewein
Referentin Öffentlichkeitsarbeit und Bildung
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