Im Dezember 2025 haben die UPM-Kymmene Corporation (UPM) und Sappi Limited (Sappi) eine nicht bindende Absichtserklärung zur Gründung eines Joint Ventures im Bereich grafischer Papiere unterzeichnet.
Das geplante Gemeinschaftsunternehmen soll das gesamte Geschäft von UPM Communication Papers in Europa und den USA sowie das europäische Grafikpapiergeschäft von Sappi umfassen.
Am 8. Mai 2026 hat die Europäischen Kommission folgende Mitteilung veröffentlicht:
>Mitteilung der Europäischen Kommission
„Die Kommission hat am 28. April 2026 beschlossen, ein Verfahren in dem oben genannten Fall einzuleiten, nachdem sie festgestellt hat, dass die angemeldete Konzentration ernsthafte Bedenken hinsichtlich ihrer Vereinbarkeit mit dem Binnenmarkt aufwirft. Die Einleitung des Verfahrens eröffnet eine Prüfung der zweiten Phase (Phase II) in Bezug auf die angemeldete Konzentration und lässt die endgültige Entscheidung in dem Fall unberührt. Die Entscheidung stützt sich auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates.“
Die Europäische Kommission lädt interessierte Dritte dazu ein, Stellungnahmen zu dem geplanten Zusammenschluss einzureichen. Um im Verfahren berücksichtigt werden zu können, müssen diese bis zum 23. Mai 2026 bei der Kommission eingehen: comp-merger-registry@ec.europa.eu
Derzeit bespricht die Europäische Kommission, wie sie am besten mit den Verbänden Druck und Medien und deren Mitgliedern in den Austausch treten kann. Voraussichtlich wird dies in Form von kurzen Fragebögen passieren. In Kürze sollen wir dazu mehr erfahren.
Dr. Alexander Lägeler
Geschäftsführer
a.laegeler (at) dmpi-bw.de
0711 45044-11
0170 2212122