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Eintrag vom 29.10.2026

AOK-Fehlzeitenreport: Hoher Krankenstand in der Druck- und Papierverarbeitungsindustrie

Der Krankenstand bleibt für Unternehmen der Druck- und Papierverarbeitungsindustrie eine Herausforderung. Der aktuelle AOK-Fehlzeitenreport zeigt: Besonders in der Papierverarbeitung liegen die krankheitsbedingten Fehlzeiten deutlich über dem Durchschnitt. Auffällig sind auch die Unterschiede zwischen Produktions- und Büroberufen.

Papierverarbeitung besonders betroffen

Im Jahr 2025 lag der Krankenstand bei der Herstellung von Druckerzeugnissen bei 6,9 Prozent, in der Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sogar bei 7,8 Prozent. Zum Vergleich: Im gesamten Verarbeitenden Gewerbe betrug der Krankenstand 7,1 Prozent, über alle Branchen hinweg 6,4 Prozent. 

Produktionsberufe mit besonders hohen Fehlzeiten

Ein Blick auf die Berufsgruppen zeigt deutliche Unterschiede: Beschäftigte in der Drucktechnik verzeichneten einen Krankenstand von 8,2 Prozent, in der Papierverarbeitung und Verpackungstechnik waren es 9,1 Prozent. Deutlich niedriger fiel der Krankenstand bei Büro- und Sekretariatskräften mit 4,2 Prozent aus. 

Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachen die meisten Fehltage

Bei den Krankheitsursachen fallen insbesondere Muskel-Skelett-Erkrankungen ins Gewicht. Sie verursachten 21,1 Prozent der Fehltage in der Druckindustrie. Es folgen Atemwegserkrankungen mit jeweils 13,4 Prozent sowie psychische Erkrankungen mit 11,8 beziehungsweise 11,0 Prozent.

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Quelle: AOK-Fehlzeitenreport 2026, Daten für das Jahr 2025, Verarbeitendes Gewerbe. Die Auswertung bezieht sich auf ca. 12,5 Millionen AOK-versicherte Beschäftigte.

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AOK-Fehlzeitenreport 2026
Oktober 2026

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Jens Meyer

Jens Meyer
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