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Eintrag vom 16.02.2021

Weiterbildungsoffensive WEITER.mit.BILDUNG@BW

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Am 9. Februar hat der Ministerrat die ressortübergreifende Weiterbildungsoffensive WEITER.mit.BILDUNG@BW beschlossen. Dafür werden in den kommenden Jahren rund 40 Millionen Euro aus dem Programm „Zukunftsland BW stärker aus der Krise“ investiert. Hinzu kommen weitere 7,5 Millionen Euro aus außerplanmäßigen Mitteln für zusätzliche Projekte des Wirtschaftsministeriums.

Das Wirtschafts-, Kultus- und Wissenschaftsministerium werden erstmals unter einem gemeinsamen Dach die berufsbezogene Weiterbildung im Land zusammen mit den Weiterbildungspartnern vor Ort in die Fläche tragen und die Weiterbildungseinrichtungen beim Ausbau der Digitalisierung deutlich stärken.
 
„Die Berufswelt befindet sich durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder auch Robotik in einem technologischen Wandel. Auch die Anforderungen an die Beschäftigten verändern sich. Mit der Weiterbildungsoffensive wollen wir für alle Beschäftigten im Land flexible und innovative Angebote schaffen.“, sagte Ministerpräsident Kretschmann.
 
Die Weiterbildungsoffensive wurde vom Staatsministerium in Teamarbeit mit den Ressorts und nach Anhörung mit den Bildungspartnern in der Fläche konzeptioniert. Sie setzt auf bereits vorhandenen Strukturen der Weiterbildung mit bewährten Partnern in der Fläche auf.
 
Berufliche Weiterbildung als Chancenmotor
Das Wirtschaftsministerium setzt seit Jahren erfolgreiche Maßnahmen zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung um. „Die Wirtschaft steht vor einer nie dagewesenen Transformation, die nur mit gut qualifizierten Beschäftigten gelingen kann. Mit der Weiterbildungsoffensive werden wir die Fachkursförderung fortführen und um eine betriebliche Komponente, vor allem für kleine und mittlere Betriebe, deutlich ausbauen. Durch Zuschüsse für berufliche Anpassungsfortbildungen machen wir die Weiterbildung attraktiver. Kleine und mittlere Unternehmen wollen wir mit einem Coaching-Programm dabei unterstützen, Weiterbildungsstrategien zu entwickeln und ihre Personalplanung strategisch anzupacken“, erläuterte Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.
 
Weiterbildung auch in der Corona-Krise durch Digitalisierung stärken
Für das Kultusministerium ist es wichtig, den Zugang zur Weiterbildung in allen Regionen Baden-Württembergs zu sichern. „Wir wollen die Weiterbildung während der Corona-Krise bei der digitalen Transformation besonders stärken. Deshalb werden wir für die Alphabetisierung und Grundbildung neue digitale Möglichkeiten entwickeln“, sagte Kultusministerin Dr. Eisenmann. Dazu werden die Weiterbildungsträger beim Umstieg auf digitale Angebote unterstützt. Gemeinsam mit dem Volkshochschulverband sollen „digitale Volkshochschulen“ als Best-Practice-Beispiele für innovative digitale Lern- und Organisationsszenarien geschaffen werden.
 
Innovative Angebote an Hochschulen
Das Wissenschaftsministerium wird die Hochschulen dabei unterstützen, neue Qualifizierungsprogramme zu entwickeln. Diese sollen sich vorzugsweise mit neuen Mobilitätsaspekten, Digitalisierung, Nachhaltigkeitsmanagement und anderen zentralen Zukunftsfragen befassen. „Erfolgversprechend sind flexible und kürzere Formate, die von den Beschäftigten neben ihrem Beruf wahrgenommen werden können“, sagte Ministerin Bauer. „Dazu setzen wir auf ineinandergreifende Maßnahmen: Wir werden eine Plattform Hochschulweiterbildung@BW mit innovativer Buchungsfunktion einrichten. Mit einem Klick soll sich die ganze Welt der Weiterbildung an Hochschulen öffnen.“
 
Weiterbildung vernetzt vorantreiben
Unter der gemeinsamen Dachmarke WEITER.mit.BILDUNG@BW werden die Ressorts ihre Angebote sichtbar vernetzen. Mit einer gemeinsam betriebenen Koordinierungsstelle werden sie die Betriebe und Beschäftigten für Weiterbildung sensibilisieren, motivieren und beraten.

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Ansprechpartnerin

Melanie Erlewein

Melanie Erlewein
Referentin Öffentlichkeitsarbeit und Bildung

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