dmpi
Start News: ÜberblickEmpfehlungen zur Geschäftsmodellentwicklung

Eintrag vom 23.09.2020

Empfehlungen zur Geschäftsmodellentwicklung

Die printXmedia – das Beratungsnetzwerk der Druck- und Medienverbände – empfiehlt folgende Vorgehensweise beim Review des Geschäftsmodells und einer eventuellen Neu-Entwicklung: Analyse, Ideengenerierung, Zielkonflikte und Umsetzung.

Zukunft entwickeln

Das Geschäftsmodell beschreibt die grundlegende Funktionsweise eines Unternehmens. Es dient dazu, die komplexen Denkweisen und Prozesse im Unternehmen greifbar und damit besprech- und leitbar zu machen. Die Abstraktion auf das Wesentliche ermöglicht es, Unternehmen gezielt auszurichten und weiterzuentwickeln.

Das Geschäftsmodell ist kein statisches Gebilde, sondern es muss ständig überprüft und neu justiert werden. Die aktuellen Entwicklungen erfordern es erst recht, ein Review des bestehenden Geschäftsmodells vorzunehmen.

Analyse:

Welche Geschäftsfelder werden besetzt, mit welchen Kunden, Mitarbeitern und Umsätzen? Wie wirtschaftlich sind die einzelnen Geschäftsfelder? Welche Wechselwirkungen verbindet die Geschäftsfelder? Stärken- und Schwächen- sowie Wettbewerber- und Umfeldanalysen sorgen für weitere Ansatzpunkte. Hier empfiehlt es sich, sowohl den aktuellen Zeitraum wie auch die VorCorona-Zeit zu berücksichtigen und gegenüberzustellen.

Ideengenerierung:

Insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Dienstleistungen liegen noch viele Chancen. In Workshops lassen sich oftmals hervorragende Möglichkeiten erarbeiten. Neben den bekannten Kreativitätstechniken helfen auch Perspektivwechsel und spezielle Dienstleistungsanalysen bei der Betrachtung. Haben Sie sich z.B. schon einmal Gedanken gemacht, welche Kontaktpunkte es zwischen einem (potenziellen) Kunden zu Ihrem Unternehmen gibt und in welchen Auftragsphasen sich diese befinden? 

Zielkonflikte:

Leider lassen sich nicht alle Ideen ohne weiteres umsetzen. So sind u.a. die Ressourcen an Mitarbeitern (qualitativ und quantitativ) und finanziellen Mitteln begrenzt. Auch lassen sich z.B. Ziele wie Individualität und schlanke Prozesse nicht so einfach unter einen Hut kriegen. Wichtig ist aber, dass der Weg von diffusen Vorstellungen in die Konkretisierung gelingt. Es müssen daher Schwerpunkte und Prioritäten gesetzt werden.

Umsetzung:

Es empfiehlt sich, die Veränderungsprozesse so zu organisieren, dass die Veränderungen mit den Zielen auch im Hinblick auf neue Entwicklungen in kleinen Schritten abgeglichen und ggf. angepasst werden (Stichwort: „agil“).

Ansprechpartner

Gerald Walther

Gerald Walther
Betriebswirtschaftlicher Berater pxm Süd

0711 45044-65
0170 5409302