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Mitgliederportrait Heinerich GmbH

12.03.2019 | Vom Klischee zu 3D

Heinerich

Moderne Kundenorientierung mit digitalen Raffinessen – und doch Traditionsunternehmen in Familienhand? Das Geschäftsführungsteam der Heinerich GmbH gibt der Zukunft einen festen Platz. Ein Onlineshop mit praktischer 3D-Voransicht gehört für die Geschäftsführer Stephanie Heinerich und Markus Olbrich unbedingt dazu. Mit individuellen Verpackungen und flexiblem Onlinedruck richtet sich die Druckerei an den Endkunden sowie an Unternehmen

Seit sie denken kann, steht für Stephanie Heinerich fest: „Hier gehöre ich hin." Schon als Kind kam sie regelmäßig in das Unternehmen, das ihr Großvater 1968 gegründet und ihr Vater seit 1997 weiter ausgebaut hat. Hier nahm sie den Geruch der Zukunft wahr – ihrer eigenen wie auch der des Druckwesens. Während der Senior verantwortlich für den Wandel von der arbeits- und materialintensiven handwerklichen Produktion hin zum digitalen Publishing zeichnete, macht die nächste Generation den Betrieb nun fit für die Zukunft. Die Heinerich GmbH ist ein Komplettanbieter für den Wellpappen-Direktdruck. Als Klischeeanstalt Hermann Heinerich in Pleidelsheim ins Leben gerufen, versteht sich der Familienbetrieb heute vor allem als Partner des Kunden – vom Flexo- bis zum Digitaldruck, und zwar schon ab der ersten Auflage. Auch Kundenschulungen bietet Heinerich an. Inzwischen beschäftigt der Betrieb knapp 50 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr erzielte er einen Umsatz von rund 5,5 Millionen Euro.

Heinerich/Olbrich
Stephanie Heinerich, technische Geschäftsführerin, und ihr Partner Markus Olbrich, kaufmännischer Geschäftsführer, machen den Betrieb fit für die Zukunft

Veränderungen wagen den Mut zur Veränderung musste auch Stephanie Heinerich zunächst erst einmal lernen: Im Jahr 2000 beginnt sie ihre Ausbildung zur Mediengestalterin. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitet sie sich weiter ein und wird technische Geschäftsführerin. 2015 kommt ihr langjähriger Partner Markus Olbrich dazu und übernimmt schließlich den Part des kaufmännischen Geschäftsführers. „Bei ihm habe ich gelernt, dass Veränderungen Positives bewirken", sagt die Unternehmerin heute mit Stolz. Dem Zeitgeist und der zunehmenden Digitalisierung folgend hat Heinerich überdies den Onlineshop BOXEFFECT ins Leben gerufen, um „individuelle Verpackungen für jeden Anlass" anzubieten. Hands on: Digitaldruck, 3D-Vorschau, Mock-ups Dank Digitaldruck können BOXEFFECT-Kunden Motive nun nach ihren Vorstellungen gestalten und zum Beispiel mit eigenen Fotos bedrucken lassen. Das funktioniert denkbar einfach und verlangt nur wenige Handgriffe – egal ob Buch- oder Kissenverpackung, Falt- oder Versandschachtel, Lunch- oder Storebox. Als besonderen Clou umfasst die Produktpalette Boxen, die perfekt ins Regalsystem eines großen Einrichtungshauses passen, zum Beispiel für den aussagekräftigen Messeauftritt oder als persönliche kleine Trennwand im Kinderzimmer.

3D
Nicht nur Laien, sondern auch erfahrene Kunden schätzen eine 3D-Voransicht: Das Marketing-Team kann so zum Beispiel eine neue Vertriebsidee für den Frühling anschaulich besprechen.

Im Editor des Shops können die Kunden ihre individuelle Gestaltung live von allen Seiten betrachten. Die Kunden können die Verpackung so stets realistisch beurteilen – dank 3D-Visualisierung im PDF-Format sowie auf Wunsch anhand von Mock-ups. Konsequent anwenderorientiert verlangt dies nur wenige Computerkenntnisse. Damit sind die Produkte von Heinerich schon für Endverbraucher ohne jedes Fachwissen interessant. Aber auch der geübte Kunde aus der Marketing-Abteilung freut sich über die weitsichtige Vorschau, die beispielsweise helfen kann, neue Ideen erfolgreich im eigenen Unternehmen zu kommunizieren. BOXEFFECT dürfte demnach nicht der letzte Clou sein, mit dem sich Stephanie Heinerich und Markus Olbrich der Herausforderung Zukunft stellen.

www.heinerich.de


Am 1. Oktober 1968 wurde die Firma Klischeeanstalt Hermann Heinerich in Pleidelsheim gegründet. Mit vier Mitarbeitern, einer Setzerei mit speziell für Wellpappendruck gefertigten Schriften sowie zwei Vulkanisierpressen wurden damals die ersten Klischees gefertigt. Der Wandel vom arbeits- und materialintensiven handwerklichen Reproduktionsprozess hin zum digitalen Publishing wurde Mitte der 90er Jahre erfolgreich bewältigt. Um diesen Anforderungen der Wellpappe auch zukünftig begegnen zu können, wird die technische Ausstattung entsprechend den Anforderungen des Flexoklischee-Marktes im Verpackungsdruck laufend angepasst.