dmpi
Start News: ÜberblickArbeitgeberpräsident: Arbeitsmarkt im Südwesten trotz einer sich eintrübenden Konjunktur weiter sehr aufnahmefähig

Arbeitgeberpräsident: Arbeitsmarkt im Südwesten trotz einer sich eintrübenden Konjunktur weiter sehr aufnahmefähig

01.03.2019 | Dulger: „SPD-Forderung nach Verlängerung des Bezugs von Arbeitslosengeld vor diesem Hintergrund völlig unverständlich"

Arbeitgeber-BW

STUTTGART – Die Arbeitslosigkeit im Südwesten ist im Februar in Baden-Württemberg weiter gesunken. „Der Arbeitsmarkt im Südwesten ist trotz einer sich eintrübenden Konjunktur weiterhin sehr aufnahmefähig", sagte der baden-württembergische Arbeitgeberpräsident Dr. Rainer Dulger am Freitag in Stuttgart: „Die jüngsten Forderungen der SPD nach einer Verlängerung des Arbeitslosengeldbezugs für ältere Menschen sind deshalb völlig unverständlich. Sie sind bestenfalls unter dem Aspekt der Stimmungsmache auf Kosten der Beitragszahler nachzuvollziehen. Unser Hauptproblem ist heute der Fachkräftemangel und nicht mehr Massenarbeitslosigkeit."

Die SPD-Forderungen würden älteren Arbeitslosen zudem nicht helfen. Denn wissenschaftliche Studien belegten, dass ein verlängerter Anspruch auf Arbeitslosengeld zu einer Verlängerung der Zeiten von Arbeitslosigkeit führe, so Dulger: „Anstatt Fehlanreize zu schaffen, dass Menschen länger in Arbeitslosigkeit verharren, müssen wir jeden Euro dafür einsetzen, Menschen aus der Arbeitslosigkeit herauszuholen."

Aktivierende Maßnahmen wie das Teilhabechancengesetz, aber auch Förderprogramme wie das baden-württembergische Langzeitarbeitslosen-Projekt „Passiv-Aktiv-Tausch" seien hier der richtige Weg. „In den vergangenen Jahren ist es uns so gelungen, die Langzeitarbeitslosigkeit deutlich zu verringern. Auf diesem Weg müssen wir weitergehen", forderte der Arbeitgeberpräsident.